31.07.2002
Beratungsfehler
Argentinische Sparer von einem Kreditinstitut betrogen, an dem die Dresdner Bank Anteile hielt
Von Harald Neuber / Marcelo Fiorentino
»Dresdner Bank – die Beraterbank«. Der seriöse Auftritt des renommierten Kreditinstitutes überzeugte Hunderte argentinische Kleinanleger, die zu Beginn der Wirtschaftskrise im Herbst vergangenen Jahres einen Ausweg für ihre schwindenden Guthaben suchten. Gut fünfhundert mittelständische Anleger vertrauten der Werbebroschüre der Banco General de Negicios (BGN), die mit der Kooperation der internationalen Häuser Dresdner Bank, Credit Suisse und J.P. Morgan warben. Zwa...
Artikel-Länge: 5049 Zeichen


