04.02.2017
Geldpolitik
Zu schwer, um zu rollen
Russland will Aufwertung des Rubel stoppen. Ausländische Investoren stehen Schlange. Westliche Sanktionen verpuffen
Von Reinhard Lauterbach
Russlands Währung ist im Aufwind. Aktuell werden für einen Euro rund 64 Rubel gezahlt, das sind etwa 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Analysten sagen eine weitere Stärkung des Rubel voraus. Dafür sind mehrere Faktoren maßgeblich. Hauptgrund ist, dass der Ölpreis wieder steigt. Russlands wichtigstes Exportgut wird im Moment für etwa 56 US-Dollar pro Fass gehandelt – die Einnahmen des Staatshaushalts steigen. Stärkend kommt aber auch hinzu, dass das Leitzinsniveau ...
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