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02.02.2017
Neonaziterror

NSU lässt grüßen

Antisemitischer Bombenanschlag in Düsseldorf-Wehrhahn: Prahlerei in Haft führte nach über 16 Jahren zu Festnahme. Indizien gab es schon im Sommer 2000

Von Claudia Wangerin
Mehr als 16 Jahre nach dem Bombenanschlag am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn mit überwiegend jüdischen Verletzten hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen, auf den antifaschistische Gruppen schon einen Tag nach der Tat am 27. Juli 2000 aufmerksam gemacht hatten. Der vorbestrafte Neonazi Ralf S. hatte in unmittelbarer Nähe des Tatorts ein »Survival Security & Outdoor«-Geschäft betrieben. Den Hinweisgebern zufolge diente es Szeneangehörigen auch als Bescha...

Artikel-Länge: 3425 Zeichen

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