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16.07.2002

Jenaer Grenzcamp gegen Abschiebungen: Rechte Übergriffe trotz Polizeiüberwachung?

jW fragte Philipp Stein, Pressesprecher des 5. antirassistischen Grenzcamps, das unter dem Motto »no border - no nation - stopp deportation« noch bis zum 19. Juli in Jena stattfindet

Interview: Birgit Gärtner
F: In Jena hat am Freitag das diesjährige Grenzcamp begonnen. Wie viele Personen »campen gegen Abschiebung«? Momentan sind ungefähr 400 Leute auf dem Camp. Leider sind die Flüchtlinge deutlich in der Minderheit. Sie unterliegen der Residenzpflicht, das heißt, sie dürfen den Landkreis, dem sie zugeordnet wurden, nicht verlassen. Bei Verstoß dagegen müssen sie mit Geldstrafen rechnen. Es gibt derzeit verschärfte Polizeikontrollen in der Jenaer Innenstadt, und auch ...

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