19.01.2017
Somalia
Burundi straft Zechpreller
Weil die EU nicht für den Einsatz seiner Soldaten in Somalia zahlen will, zieht der ostafrikanische Kleinstaat seine Truppen ab
Von Christian Selz, Kapstadt
Die Regierung Burundis hat am Montag erklärt, ihren Teil der Truppen aus der Interventionsmission der Afrikanischen Union in Somalia (Amisom) zurückzuziehen. Grund seien ausstehende Gehaltszahlungen für die insgesamt 5.400 burundischen Soldaten. »Wenn unsere Truppen nicht bezahlt werden, während andere Truppen aus Uganda oder Kenia regelmäßig Geld bekommen, wie kann eine ernsthafte Regierung das akzeptieren?« fragte Vizepräsident Gaston Sindimwo am Montag im Rahmen ...
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