Zum Inhalt der Seite
14.01.2017
Deutsches Reich

Mehr Militär

Die Auseinandersetzungen um den Heeresetat im Januar 1887 führten zur Auflösung des Reichstags. Die Armee sollte unter Kontrolle des Kaisers ­bleiben. Ein »Kartell« proimperialistischer Parteien half dabei

Von Reiner Zilkenat
Am 14. Januar 1887 war der Reichstag zu einer mit großer Spannung erwarteten Sitzung einberufen worden. Auf der Tagesordnung stand die Abstimmung über einen Gesetzentwurf, der die »Friedenspräsenzstärke« der Armee für die kommenden sieben Jahre (Septennat) festlegen sollte. Es war beabsichtigt, die Mannschaftsstärke um 41.000 Soldaten zu erhöhen. Dies bedeutete, jährliche Mehrausgaben in Höhe von 21 Millionen Mark bis zum Jahre 1894 und einmalig anfallende Aufwendun...

Artikel-Länge: 7728 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90