03.01.2017
Ballett
Die Internationale tanzen
Die Memoiren der Antiballerina Isadora Duncan (1877–1927) sind auf deutsch erschienen. Eine Würdigung ihres pädagogischen Wirkens steht aus
Von Gisela Sonnenburg
Die Antiballerina Isadora Duncan hatte ein seltsam schillerndes Leben. 1877 in San Francisco geboren, wuchs sie in Armut auf, wurde als Pionierin des modernen Tanzes zum Weltstar, bekam hohe Gagen und stürzte immer wieder in tiefe Armut. Die Tätigkeit, die ihr am wichtigsten war, musste sie unter massiven Verlusten selbst finanzieren. Als Ausdruckstänzerin gefeiert, verstand sich Duncan vor allem als Pädagogin. Als Lehrmeisterin einer von ihr erfundenen Art von Tan...
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