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Zweiter Verdächtiger nach Anschlägen

Dresden. Die Ermittlungen zu den Sprengstoffanschlägen vor der »Einheitsfeier« am 3. Oktober in Dresden haben zu einem zweiten Tatverdächtigen geführt. Dessen Fall werde weiter ermittelt, sagte ein Sprecher des Justizministeriums am Wochenende. Details nannte er nicht. Nach Informationen von Tag24, der Onlineausgabe der Dresdner Morgenpost, ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft gegen den Mann wegen Beihilfe. Der Haftbefehl sei jedoch ausgesetzt worden. Vor anderthalb Wochen hatten die Ermittler bereits einen 30jährigen festgenommen. Dieser war 2015 auch bei einer Pegida-Kundgebung aufgetreten. Die Sprengstoffanschläge galten einer Moschee und dem Kongresszentrum, glücklicherweise gab es keine Verletzten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2016, Seite 4, Inland

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