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»Schrottreaktoren« führen zu Atomabkommen

Brüssel. Deutschland und Belgien haben ein gemeinsames Atomabkommen abgeschlossen, das Fragen der nuklearen Sicherheit betrifft. Der am Montag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Belgiens Innenminister Jan Jambon unterzeichnete Vertrag soll den Informationsaustausch beider Länder verbessern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Atomsicherheit regeln. Anlass für die Verhandlungen zu dem Abkommen war die Wiederinbetriebnahme der grenznahen belgischen Meiler Doel 2 und Tihange 3 vor einem Jahr. Greenpeace-Atomexpertin Susanne Neubronner bezeichnete den Vertrag als »Symbolpolitik«: »Radioaktivität macht nicht an Grenzen halt. Die Schrottreaktoren Tihange und Doel bedrohen weiterhin die deutsche wie die belgische Bevölkerung.« (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2016, Seite 2, Inland

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