20.06.2002
Gespielte Freundlichkeiten
Warschau verordnete Beziehungsidylle vor Eröffnung des Instituts für Deutschlandstudien in Wroclaw
Von Anna Lehmann, Wroclaw
Zum Abschluß ihres eintägigen Treffens am Dienstag in Wroclaw haben Bundeskanzler Gerhard Schröder und der polnische Premier Leszek Miller ein Institut für deutsche und europäische Studien an der Wroclawer Universität eröffnet. Schröder selbst hatte bei seinem Besuch vor zwei Jahren in Warschau vor dem Sejm, dem polnischen Parlament, angeregt, ein solches Zentrum zu gründen. Ein anderer SPD-Politiker, Willy Brandt, fungiert als Namenspatron. Das Zentrum stehe in der...
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