07.12.2016
Terrorhelfer mit Dienstmarke?
Polizist soll »Gruppe Freital« den Rücken freigehalten haben. Obwohl die Staatsanwaltschaft seinen Namen kennt, ermittelt sie gegen Unbekannt
Von Susan Bonath
Wer nichts herausfinden will, schaut weg. So praktiziert es offenbar die Dresdner Justiz im Fall der rechtsextremen »Gruppe Freital« und ihrer Verbindungen zur Polizei. Vom Sommer bis zum Herbst 2015 verübten die Neonazis mindestens fünf Anschläge in Freital und Dresden. Betroffen waren Geflüchtete und Linke. Seit einem Jahr weiß die Staatsanwaltschaft: Ein sächsischer Polizist soll der mutmaßlichen Terrorgruppe dabei geholfen haben. Wie nun der Spiegel berichtete, ...
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