-
01.12.2016
- → Inland
Gerichtspanne erzwingt Neustart des Prozesses
Dessau-Roßlau. Weil eine Schöffin nicht vereidigt worden war, hat der Prozess zur Vergewaltigung und Tötung einer chinesischen Studentin in Dessau von neuem begonnen. Der Fehler war erst am dritten Verhandlungstag bemerkt worden, so dass die Staatsanwältin die Anklageschrift am Mittwoch erneut verlesen musste.
Die beiden 21jährigen Angeklagten – ein Paar – sollen die chinesische Studentin im Mai auf deren Joggingrunde abgefangen, sie vergewaltigt und misshandelt haben. Die Leiche der Chinesin wurde zwei Tage später gefunden. Die mutmasslichen Täter, der Hauptverdächtige ist Sohn bzw. Stiefsohn einer Polizistin bzw. eines Polizisten, schweigen bislang zu den Beschuldigungen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!