14.06.2002
Exil-Kino im Babylon
Kurdische Filmtage in Berlin
Von Christina Heinen
Vor dem Berliner Filmkunsthaus Babylon schiebt ein Polizist Wache. Hunderte Besucher strömen hinein, viele sprechen kurdisch, manche haben trotz der späten Stunde ihre Kinder dabei. Die Atmosphäre ist feierlich. Es scheint, als hätten nicht wenige der 60000 Berliner Kurden darauf gewartet, »endlich einmal Filme ihrer eigenen Kultur zu sehen«, wie es die Staatssekretärin Krista Tebbe in der Be...
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