23.11.2016
Vorwurf der Falschaussage
NSU-Prozess: Brandenburger Verfassungsschützer soll vor Münchner Gericht gelogen haben
Nebenklagevertreter im NSU-Prozess werfen einem V-Mann-Führer des Brandenburger Verfassungsschutzes vor, als Zeuge in diesem Verfahren gelogen zu haben. Zu dieser Bewertung kamen sie in einem Beweisantrag, den Rechtsanwalt Alexander Kienzle vergangene Woche am 321. Verhandlungstag vor dem Oberlandesgericht München verlas. Die Verfassungsschutzabteilung von Brandenburgs Innenministerium hatte 1998 von ihrem V-Mann Carsten Szczepanski alias »Piatto« konkrete Hinweise ...
Artikel-Länge: 1908 Zeichen


