Zum Inhalt der Seite
24.11.2016

»Uns blieb nur die Flucht«

Der Krieg der türkischen Regierung gegen die Kurden zwingt immer mehr Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Ein Gespräch mit Cudi B.

Interview: Sukriye Dogan und Ulla Jelpke
Sie stammen aus der kurdischen Stadt Nisebin (türkisch: Nusaybin). Vor einigen Tagen sind Sie nach Berlin gekommen. Warum?Wir sind nicht freiwillig oder aus einer wirtschaftlichen Not gekommen. Wir sind Flüchtlinge. Wir mussten untertauchen, ansonsten wären wir verhaftet worden. An den drei Zufahrtsstraßen nach Nusaybin gibt es Kontrollpunkte. Dort werden Personen festgenommen, deren Namen auf einer schwarzen Liste stehen. Freunde hatten uns gewarnt, dass auch wir d...

Artikel-Länge: 4585 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90