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19.11.2016

»Wir müssen uns gegenseitig die Angst nehmen«

»Möllner Rede« in Gedenken an ­tödlichen Brandanschlag vor 24 Jahren muss im »Exil« stattfinden, da sie der Stadt zu politisch ist. Gespräch mit Ibrahim Arslan

Interview: Claudia Wrobel
Mittlerweile zum vierten Mal muss die »Möllner Rede«, ein Bestandteil des Gedenkens an einen rassistisch motivierten Brandanschlag auf zwei von türkischen Familien bewohnte Häuser in der Nacht zum 23. November 1992, in einer anderen Stadt stattfinden. Warum ist für diese Art der Erinnerung an Ihre dabei verstorbenen Angehörigen kein Platz im schleswig-holsteinischen Mölln?Die Möllner Rede war mal Bestandteil der Gedenkveranstaltungen der Stadt. Damit sollte ein Zeic...

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