11.06.2002
Aktionismus statt Aktionen
Auf Welternährungsgipfel üben sich die Regierungsvertreter in leeren Versprechungen
Von Cyrus Salimi-Asl, Rom
Die Regierungsvertreter auf dem am Montag in Rom eröffneten Welternährungsgipfel üben sich in Beschwörungsrhetorik. Bis Donnerstag haben die Repräsentanten aus über 180 Staaten Zeit, die »Hungertragödie« in Plenarsitzungen und Vier-Augen-Gesprächen zu beklagen, um zumindest das eigene Gewissen zu beruhigen. Aber selbst dieses Bedürfnis wird nicht von allen verspürt. Von 29 OECD-Staaten, das heißt den reichsten Ländern dieses Planeten, schickten nur zwei ihre Regieru...
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