-
11.11.2016
- → Kapital & Arbeit
S&P bestätigt Bonität der USA
New York. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit der USA nach dem Wahlsieg des Republikaners Donald Trump bestätigt. Die Bonitätsnote liege weiterhin bei AA+, teilte S&P am Donnerstag in New York mit. Dies ist die zweitbeste Note bei der Agentur. Der Ausblick für das Rating bleibt »stabil«, es wird also in nächster Zeit keine Veränderung der Note erwartet. S&P verweist zwar auf die politische Unerfahrenheit Trumps. Daraus resultiere eine gestiegene Unsicherheit. Dem stünden jedoch die institutionellen Stärken des politischen Systems gegenüber.
Grundsätzlich verfügten die USA über eine diversifizierte und widerstandsfähige Volkswirtschaft, schreibt die Agentur. Der US-Dollar sei zudem die wichtigste Weltreservewährung. Die hohe Staatsverschuldung und die nun gestiegene Unsicherheit über die weitere politische Ausrichtung lasteten jedoch auf dem Rating.(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!