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S&P bestätigt Bonität der USA

New York. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit der USA nach dem Wahlsieg des Republikaners Donald Trump bestätigt. Die Bonitätsnote liege weiterhin bei AA+, teilte S&P am Donnerstag in New York mit. Dies ist die zweitbeste Note bei der Agentur. Der Ausblick für das Rating bleibt »stabil«, es wird also in nächster Zeit keine Veränderung der Note erwartet. S&P verweist zwar auf die politische Unerfahrenheit Trumps. Daraus resultiere eine gestiegene Unsicherheit. Dem stünden jedoch die institutionellen Stärken des politischen Systems gegenüber.

Grundsätzlich verfügten die USA über eine diversifizierte und widerstandsfähige Volkswirtschaft, schreibt die Agentur. Der US-Dollar sei zudem die wichtigste Weltreservewährung. Die hohe Staatsverschuldung und die nun gestiegene Unsicherheit über die weitere politische Ausrichtung lasteten jedoch auf dem Rating.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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