05.11.2016
Firma auf Konfrontationskurs
Plettenberg: Beschäftigte des Autozulieferers Dura kämpfen gegen Jobabbau. Manager lassen Werkvertragsarbeiter aus Portugal einfliegen
Von Werner Rügemer
Im nordrhein-westfälischen Plettenberg geht die Angst um. Im größten Betrieb der 26.000-Einwohner-Stadt droht massiver Jobabbau. In der Fabrik des global aktiven Autoteileherstellers Dura Automotive Systems stellen rund 1.450 Arbeiter Blenden, Zierleisten, Dachrelings und anderes Pkw-Zubehör für VW, BMW oder Daimler her. Rund 900 Stellen will der Eigentümer des Konzerns, die US-Kapitalanlagegesellschaft Patriarch Partners, in Plettenberg streichen. Schon seit einem ...
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