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01.11.2016

»Wir müssen den Mythos Luther abschaffen«

Der Reformator war ein Juden- und Frauenhasser. Atheisten ­fordern, Straßen mit seinem Namen ­umzubenennen. Gespräch mit Rainer Ponitka

Interview: Gitta Düperthal
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will mit Hunderten Veranstaltungen an den Thesenanschlag Martin Luthers 1517 in Wittenberg erinnern. Das Gedenkjahr wird pompös eröffnet und soll sich bis zum 500. Jahrestag des Reformationsbeginns, dem 31. Oktober 2017, hinziehen: Was fällt Ihnen als Atheist zum Auftakt der Jubelaktivitäten ein?Was gibt es da zu feiern? Mir fällt dazu ein, dass Luther beispielsweise mal sagte, die Vernunft sei des Teufels Hure. Folgerich...

Artikel-Länge: 4050 Zeichen

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