07.10.2016
Wie arbeitete Maria Ochodek?
Eine Beschäftigte erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Betrieb. Neun Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche habe sie schuften müssen
Von Johannes Supe, Dortmund
Das Schlendern durch Dortmunds Einkaufsmeile am Mittwoch nachmittag, vorbei an Dönerbuden und Würstchenbratern, den Kleiderschuppen und Technikverkäufern, gefällt Maria Ochodek sichtbar gut. Mehr als zwei Jahre lang lebte die gebürtige Polin in Bönen, einer kleinen Gemeinde, die keine 50 Kilometer von Dortmund entfernt liegt. Bis in die Großstadt hat sie es aber fast nie geschafft. »Ich bin jetzt zum zweiten Mal hier«, sagt sie. Gerne wäre Ochodek öfter gekommen, do...
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