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24.05.2002

Forschung nur für den reichen Norden

Internationales Forum fordert Umverteilung der medizinischen Forschungsmittel

Von Gustavo Capdevilla, Genf (IPS)
Obwohl 90 Prozent der Weltbevölkerung in den Entwicklungsländern leben, in denen HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria epidemisch sind, müssen sie sich mit zehn Prozent der jährlich für die medizinische Forschung zur Verfügung stehenden etwa 73,5 Milliarden Dollar bescheiden. Dabei könnte schon eine geringe Umverteilung der Mittel Abhilfe schaffen, meint das Global Forum for Health Research in Genf. »Diese Fehlleitung von Forschungsmitteln hat enorme menschliche Schäden...

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