16.09.2016
Wie schön für Alice
Abwege auf ruhiger See: Ein französischer Debütfilm im Kino
Von Maxi Wunder
Das Setting klingt erst mal gut: Eine junge Frau heuert als Schiffsmechanikerin auf einem alten Frachtschiff an. Ein »Männerberuf«, dessen Härte nicht zuletzt in der Unmöglichkeit des Ausweichens besteht. Die Frau verbringt Tag und Nacht mit Kollegen aus aller Welt auf engstem Raum, rundherum nichts als die Weiten des Ozeans, und ihr Geliebter ist an Land geblieben.Was macht die Regisseurin Lucie Borleteau in ihrem Debüt »Alice und das Meer« daraus? Einen langeweili...
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