14.05.2002
Neugier im Graben
Die Chemnitzer Oper entdeckt, daß es eine Art hat: Gabriel Faurés »Pénélope«
Von Sebastian Konrad
Es ist unglaublich. Hochangesehene Opernhäuser des Dichter-und-Denker-Landes kratzen mit 744 Inszenierungen der immer gleichen »Publikumsmagneten« die Gewohnheit am Bauch, während man sich in Chemnitz unablässig an selten bis nie zu hörende Werke wagt, einen Schatz nach dem anderen ausgräbt oder zumindest in Erinnerung ruft. Das größte Risiko dabei sind natürlich die Bauern, die nur das hören wollen, was sie kennen. Während der Aufführung des jüngsten Projekts - Gab...
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