23.08.2016
Jesus oder Christus, da heißt es, sich entscheiden
Ein zehn Jahre alter Roman über die Machtansprüche der monotheistischen Religionen liest sich wie für heute geschrieben
Von Wiglaf Droste
Wenn das Wandern der Hure Lust ist, eine Päpstin die Röcke rafft, Meniskus und Pferdekuss sich auf Medicus reimen und uns der Ruf »Heil Hebamme!« ereilt, möchte kein Mensch von Verstand mehr historische Romane lesen, schon gar nicht solche, die auch noch religiös aufgebläht wurden. Dan Browns Marien- und Templerschinken »Sakrileg – Der Da Vinci Code« wurde von vielen nicht als Fiktion, sondern als die reine Lehre gelesen, was dann Martin Lunns Aufklärungsbuch »Da V...
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