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Atommüllfonds: RWE doch gesprächsbereit

Essen. Der Energiekonzern RWE ist nun doch bereit zu Gesprächen über den geplanten Staatsfonds für Atommüll. »Wir sind nach wie vor an einem Konsens bei der Finanzierung des Kernenergieausstiegs interessiert«, sagte Vorstandschef Peter Terium am Donnerstag. Eine Regierungskommission zum Atomausstieg hatte Ende April vorgeschlagen, dass die vier großen Stromkonzerne E.on, RWE, Vattenfall und EnBW bis 2022 rund 23,3 Milliarden Euro für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll in einen staatlichen Fonds überweisen. Der Plan sieht vor, dass die Unternehmen neben ihren gebildeten Rückstellungen einen Risikozuschlag von 35 Prozent für mögliche Kostensteigerungen bei der Entsorgung einzahlen sollen. Im Gegenzug würde der Staat die Haftung für die Zukunft übernehmen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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