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06.05.2002

Paramilitärs auf dem Vormarsch

Über 100 Tote bei Gefechten zwischen Guerilla und rechten Milizen in Kolumbien. EU nimmt Abstand

Von Harald Neuber
Nach Angaben staatlicher Hilfskräfte sind bei Gefechten zwischen den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) und rechtsextremen Paramilitärs im Nordwesten Kolumbiens am Wochenende über 100 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens ebenso viele wurden zum Teil schwerverletzt. Die meisten Opfer waren bei der Explosion einer Brandbombe in einer Kirche zu beklagen. Die Armee macht dafür die FARC-Einheiten verantwortlich, über die Hintergründe der Explosion gibt es ...

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