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DZ-Bank: 1.000 ­Mitarbeiter verlieren Job

Frankfurt am Main. Nach fast einem halben Dutzend erfolgloser Anläufe ist es soweit: Die letzten beiden verbliebenen genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ (Frankfurt) und WGZ (Düsseldorf) schließen sich zur Zentralbank für Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken zusammen. Am heutigen Montag geht das neue Institut unter dem Namen »DZ-Bank. Die Initiativbank« an den Start. Gemessen an der Bilanzsumme von knapp 500 Milliarden Euro entsteht Deutschlands drittgrößte Geschäftsbank. Etwa 700 der zuletzt etwa 5.600 Vollzeitstellen der beiden Häuser fallen weg. Das entspricht etwa 1.000 Menschen. Mitte Juli einigten sich Vorstände und Betriebsräte auf einen Sozialplan. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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