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Intransparenz und ­Willkür beim Dispo

Frankfurt am Main. Etliche Banken und Sparkassen benachteiligen nach Erkenntnissen von Verbraucherschützern ihre Kunden bei der Berechnung von Zinsen für die Überziehung des Girokontos. Bei vielen Instituten sei nicht transparent, wann, unter welchen Bedingungen und wie der Dispozins angepasst wird, erklärte Carmen Friedrich von der Verbraucherzentrale Sachsen. Eine aktualisierte Studie besagt, dass nur bei 32 Instituten klare Regeln zum Dispozins bestünden. Doch auch bei diesen 32 Banken und Sparkassen laufe es nicht immer im Sinne der Kunden: »Acht der Kreditinstitute verstoßen gegen die eigenen Zinsanpassungsregeln, indem sie diese nicht anwenden, und sitzen das untätig aus«, so Friedrich. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2016, Seite 5, Inland

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