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Aktion »Flüchtlinge ­fressen«: Freiwillige vorgestellt

Berlin. Eine syrische Schauspielerin hat am Montag auf Anregung des »Zentrums für politische Schönheit« (ZPS) in Berlin damit gedroht, sich von Tigern fressen zu lassen, wenn die Politik nicht binnen acht Tagen eine Gesetzesänderung beschließt. Fluglinien drohen nach Paragraph 63 des Aufenthaltsgesetzes hohe Strafen, wenn sie Menschen ohne Einreiseerlaubnis befördern. Das ZPS will das ändern. Ein Antrag der Linksfraktion liegt dem Bundestag bereits vor. Am Donnerstag soll er darüber abstimmen. Das ZPS hat für die Aktion »Flüchtlinge fressen« vor dem Maxim Gorki Theater eine Arena mit lebenden Tigern aufgebaut. Gerüchten über einen Bluff widerspricht es. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2016, Seite 2, Inland

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