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US-Diplomaten wollen Krieg gegen Syrien

Washington. In einem internen Dokument haben 51 Diplomaten des US-Außenministeriums die Syrien-Politik von Präsident Barack Obama scharf kritisiert und Militäreinsätze gegen die Regierung in Damaskus gefordert. Derartige gezielte Angriffe seien angebracht, weil der Waffenstillstand fast überall gebrochen werde, zitierte das Wall Street Journal aus dem Memo. Der New York Times zufolge handelt es sich bei fast allen Unterzeichnern um Mitarbeiter, die in den vergangenen fünf Jahren mit der amerikanischen Syrien-Politik befasst waren.

Ein militärischer Sturz der Regierung in Damaskus würde die Lage nur verschlimmern, sagte hingegen ein Sprecher des russischen Präsidialamts am Freitag in Moskau. »Das würde die ganze Region ins Chaos stürzen«, erklärte Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2016, Seite 6, Ausland

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