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Bundesbehörden stellen weniger Migranten ein

Berlin. Bei den Bundesbehörden arbeiten deutlich weniger Menschen mit Migrationshintergrund als in der Privatwirtschaft. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung hervorgeht, liegt der Anteil von Beschäftigten mit Migrationsgeschichte in der Bundesverwaltung aktuell bei 14,8 Prozent. Zum Vergleich: Bei privaten Unternehmen sind es 20,1 Prozent.

Die Studie, an der sich 23.889 Mitarbeiter von Bundesbehörden beteiligten, stellt außerdem fest: Unter den Mitarbeitern mit Migrationshintergrund sind besonders viele Frauen und Jüngere. Aussiedler sind unter den Zuwanderern mit etwa zwei Dritteln überrepräsentiert. Beschäftigte mit Migrationshintergrund arbeiten vor allem im einfachen und mittleren Dienst und werden seltener Beamte.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2016, Seite 5, Inland

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