06.05.2016
Wer zockt, wird gerettet
Wirtschaftsuni legt Studie vor: Von den »Hilfen« für Griechenland flossen nicht einmal fünf Prozent in den Staatshaushalt. Der Rest landete im Finanzsektor
Von Ralf Wurzbacher
Und ewig grüßt das Murmeltier. Wenn am kommenden Montag die EU-Finanzminister die gefühlt tausendste Sondersitzung zum Thema Griechenland in Brüssel abhalten, heißt es wie zigmal davor: Geld oder Staatspleite. Wer angesichts einer monatelangen Phase ohne Schlagzeilen gedacht hatte, das dritte sogenannte Hilfspaket von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) könnte dem hellenischen Patienten wirklich auf die Beine helfen,...
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