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11.04.2016
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EZB-Politik kostet Sparer 200 Milliarden
Berlin. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt laut Welt am Sonntag deutsche Sparer teuer zu stehen. Die DZ Bank errechnete demnach für den Zeitraum 2010 bis 2016 Einnahmeverluste von insgesamt fast 200 Milliarden Euro. Die negativen Effekte der Politik des billigen Geldes seien für die deutschen Sparer deutlich höher als die positiven. So entgingen ihnen im genannten Zeitraum Sparzinsen auf Tagesgeldkonten, Wertpapiere und Versicherungen in Höhe von 343 Milliarden Euro. Dem stünden Zinsersparnisse – etwa beim Hausbau – von 144 Milliarden Euro gegenüber. Die Zinsen seien vom Zentralinstitut der Volks- und Raiffeisenbanken mit Durchschnittswerten der Vorkrisenzeit verglichen worden. (Reuters/jW)
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