08.04.2016
Krebsgeschwür muss weg
Von Claudia Wangerin
Wer seit knapp drei Jahren Zeugenauftritte von Neonazis, V-Leuten und Geheimdienstbeamten im Münchner NSU-Prozess verfolgt, kennt dieses eng verwobene Milieu. Zu gut, um sich zu wundern, dass mutmaßliche Haupttäter einer neofaschistischen Mord- und Anschlagsserie in den Firmen eines V-Mannes mit dem Decknamen »Primus« beschäftigt waren. Überraschend ist nur, dass es nach so langer Zeit noch herauskommt. Nach sorgfältiger Recherche der Autoren von »Heimatschutz« wird...
Artikel-Länge: 2590 Zeichen


