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25.03.2002

Bohrende Blicke

Linda Hentschels genderorientierte Analyse des Sehens vergißt zwischen gewagten Thesen die Frau als Betrachterin

Von Antje Peukert
»Was sehen wir«, »Was sehen wir nicht« und vor allem »Wie sehen wir«, wenn wir uns weibliche Akte bzw. als weiblich konnotierte Raumdarstellungen des Kunstkanons ansehen und wenn wir pornographische Bilder sehen - das sind die Fragen, die im Mittelpunkt von Linda Hentschels Analyse stehen. Wer gibt mehr zu sehen von der weiblichen Lust, von »den Wundern einer nie gesehenen Welt«: Kunst oder Porno? Hentschels Ziel ist eine genderorientierte Apparatekritik, deren ...

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