-
22.03.2016
- → Betrieb & Gewerkschaft
Nestlé schließt Werk: 400 Jobs in Gefahr
Mainz. Der schweizerische Lebensmittelkonzern Nestlé will Ende kommenden Jahres seinen Betrieb in Mainz schließen. Das Werk zur Produktion von Kaffee und Kakao entspreche nicht mehr den »heutigen Erfordernissen«, teilte das Unternehmen vergangenen Donnerstag mit. Für die 380 Mitarbeiter und 25 Auszubildenden solle in Abstimmung mit dem Betriebsrat eine »sozialverträgliche Lösung« gefunden werden. Die Produktion soll künftig in Schwerin stattfinden.
Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) sprach von einem »rabenschwarzen Tag« für die Landeshauptstadt. Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten kritisierte, der Konzern habe »die Arbeitsplätze leichtfertig aufs Spiel gesetzt«. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!