17.03.2016
Einfach und unbegreiflich
Im Prozess um den Mord an Luke Holland spricht eine starke Indizienkette gegen Rolf Z. Den Eltern des Opfers geht es aber um mehr als ein schnelles Urteil
Von Claudia Wangerin
Rolf Z. hatte bei seiner Festnahme Schmauchpartikel an der Kleidung und der Handkante. Auch die Täterbeschreibung passte – und seine DNA wurde an mehreren Teilen eines Schrotgewehrs festgestellt, das die Ermittler nur Stunden nach dem Mord an dem jungen britischen Anwalt Luke Holland am 20. September 2015 in Berlin-Neukölln gefunden hatten. Am Mittwoch wurden vor dem Berliner Landgericht entsprechende Gutachten vorgestellt. Rolf Z., ein 63jähriger Bartträger mit lan...
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