18.03.2002
Abenteuerliche Invasionspläne
Vor 34 Jahren formierte sich in den Philippinen der bewaffnete Moro-Widerstand. Fortwirkung bis heute
Von Rainer Werning
Am Anfang war ein Massaker: Am 18. März 1968 wurden mindestens zwei Dutzend junge muslimische Rekruten - andere Quellen sprechen von 64 bis über 100 Toten - von ihren Vorgesetzten auf der Insel Corregidor in der Bucht von Manila exekutiert. Dieses blutige Ereignis war das Fanal des erneuten bewaffneten Widerstandes der Moros, der muslimischen Bevölkerung in den Südphilippinen, gegen die Zentralregierung in Manila. Die Konsequenzen des Massakers auf Corregidor wirken...
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