-
01.03.2016
- → Kapital & Arbeit
16 EU-Staaten erhöhen Mindestlohn
Berlin. 16 der 22 EU-Staaten mit Mindestlohn haben diesen einer Studie zufolge zu Jahresbeginn angehoben. Die Erhöhung habe durchschnittlich 4,6 Prozent betragen. Zu diesem Ergenis kam eine am Montag veröffentlichte Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Auch real hätten die Mindestlöhne in den meisten EU-Ländern zugelegt, denn die Inflation sei gering. Der deutsche Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde liege dabei unter den Gehaltsuntergrenzen in den übrigen westeuropäischen Staaten. Dort gelte eine Minimalvergütung von mindestens neun Euro. In Frankreich beträgt der Mindestlohn demnach 9,67 Euro in der Stunde, in den Niederlanden sind es 9,36 Euro, in Irland 9,15 Euro und in Belgien 9,10 Euro. Auch in Großbritannien werden die Beschäftigten besser bezahlt. In Euro umgerechnet erhalten sie pro Stunde mindestens 9,23 Euro. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!