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26.02.2016

»Komödienschreiber brauchen Klassenanalyse«

Über schlimme Affären, postmoderne Nebelmaschinen und die Vorteile der Lenin-Lektüre. Ein Gespräch mit Stefan Wimmer

Interview: Reinhard Jellen
In Ihrem neuen Roman geht es sehr viel um Sex. Außerdem kommen die schlimmsten Frauenfiguren seit William Shakespeares Lady Macbeth und Stephen Kings Annie Wilkes vor. Können Sie uns diese eigenartige Mischung erklären?Es ist bekanntlich so, dass der Single-Markt von Wahnsinnigen dominiert wird. Das führt zum Ergebnis, dass sowohl Männer wie auch Frauen wiederholt bis regelmäßig mit Wahnsinnigen ins Bett gehen.Dann basiert Ihr Buch also auf empirischen Erfahrungen I...

Artikel-Länge: 6497 Zeichen

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