05.03.2002
Bitte recht demütig
Sascha Anderson ist wieder da. Seine aktuelle Rezeption ist nur schwer nachzuvollziehen
Von Carsten Otte
Auf dem Cover des Buches steht nur ein Name: Sascha Anderson. Sonst nichts. Autor und Titel sind identisch, und eine Genrebezeichnung sucht man ebenfalls vergeblich. Ganz so schmucklos beginnt der Text allerdings nicht. Da muß man sich erst einmal durch einige Zitate hindurcharbeiten. Goethe, Hölderlin, Novalis und Heiner Müller. Der Autor gibt sich als Bildungsbürger, und zu Beginn versteht man nicht, was diese Verweise auf die Literaturgeschichte eigentlich bezwec...
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