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06.02.2016

»Willkürlich inhaftiert«

UN-Arbeitsgruppe sieht in Verfolgung von Julian Assange »Freiheitsberaubung«. Londons Außenminister findet die Vorwürfe »lächerlich«

Von Simon Zeise
Neues im Fall Julian Assange. Der Begründer der Onlineplattform Wikileaks, auf der als geheim klassifizierte Regierungs- und Militärberichte veröffentlicht werden, sitzt seit dreieinhalb Jahren im ecuadorianischen Exil. Genauer: Er lebt in der Londoner Botschaft der Republik Ecuador, die ihm Asyl vor politischer Verfolgung gewährt. Die Justizbehörden verschiedener Länder sind Assange auf den Fersen. Schweden beschuldigt ihn der Vergewaltigung, in den USA droht ihm w...

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