Zum Inhalt der Seite
05.02.2016

»Verbot der Prostitution wäre gefährlicher Irrsinn«

Kritik der AIDS-Hilfe: Geplantes Gesetz drängt das Sexgewerbe in die Illegalität. Ein Gespräch mit Marianne Rademacher

Interview: Markus Bernhardt
Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD hat sich in dieser Woche auf ein sogenanntes Prostituiertenschutzgesetz geeinigt. Die Deutsche AIDS-Hilfe und auch Berufsverbände der Sexarbeiterinnen und -arbeiter lehnen es ab. Warum? Ganz einfach: Weil es nicht dem Schutz von Prostituierten dient, sondern ihnen schadet. Die Bundesregierung erzeugt damit lediglich Scheinsicherheiten. Zwangsprostitution wird das Gesetz nicht verhindern, sondern eher fördern. Die kriminell...

Artikel-Länge: 4255 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90