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Bundesbank holt ihr Gold zurück

Frankfurt am Main. Auch 2015 hat die Deutsche Bundesbank wieder Gold »nach Hause« (Frankfurt am Main) geholt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 210 Tonnen des Edelmetalls von ausländischen Lagerstellen in die hessische Metropole gebracht, wie die Zentralbank am Mittwoch mitteilte. Rund 110 Tonnen seien aus Paris nach Deutschland transportiert worden und knapp 100 Tonnen aus New York.

»Seit Ende vergangenen Jahres ist Frankfurt mit annähernd 1.403 Tonnen Gold vor New York unsere größte Lagerstelle«, erklärte Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Das Institut verfügt mit rund 3.381 Tonnen über die weltweit zweitgrößten Goldreserven nach den USA. Bis spätestens 2020 soll die Hälfte davon im Lande sein. Derzeit lagern demnach erst 41,5 Prozent des Goldes hier. Die anderen Barren befinden sich in der Obhut der US-Notenbank Federal Reserve, der britischen Zentralbank Bank of England in London und in Paris bei der Banque de France. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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