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Trendwende: Osten wird Zuwanderungsregion

Berlin. Mehr als 25 Jahre nach dem Anschluss der DDR scheint die Abwanderung aus den ostdeutschen Ländern gestoppt. Seit 2012 ziehen nach amtlichen Zahlen mehr Menschen aus Westdeutschland und dem Ausland in den Osten als umgekehrt. »Wir haben eine Trendwende«, sagte Reiner Klingholz, der Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, am Dienstag in Berlin. Davon profitierten allerdings in erster Linie die größeren Städte wie Leipzig, Dresden, Jena, Erfurt und Potsdam. In 85 Prozent der Gemeinden überwiege noch immer die Abwanderung. Das Institut hat die Zahlen der Statistischen Ämter in einer Studie zusammengefasst. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2016, Seite 2, Inland

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