25.02.2002
Kein Grund für Feiern
Vor 16 Jahren stürzte auf den Philippinen die Marcos-Diktatur. Deren Erbe ist jedoch nicht verblaßt
Von Rainer Werning
In den politisch bewegten und bewegenden Tagen vom 22.-26. Februar 1986 siegte auf den Philippinen die Lichtgestalt über die Welt der Finsternis: Der langjährige Diktator Ferdinand E. Marcos war von der Witwe seines einstigen politischen Widersachers, Corazon C. Aquino, gestürzt worden. In Manila vollzog sich die erste mediale »Revolution« – Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer. Bis dahin hatte kein ähnliches Ereignis in einem Land der sogenannten Dritten Welt – ei...
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