07.01.2016
»Wir sind ein gottloses Blatt«
Ein Jahr nach dem Attentat: Charlie Hebdo ist künstlerisch geschrumpft und wirtschaftlich genesen
Von Hansgeorg Hermann
Die Bilanz der Pariser Satirezeitung Charlie Hebdo ist ein Jahr nach dem mörderischen Anschlag auf die Redaktion nicht ermutigend. Zwar ließen Solidaritätsaktionen die Zahl der Abonnements auf rund 183.000 wachsen und die am Kiosk verkaufte Auflage erreichte 80.000 Exemplare – vor dem Attentat waren es 30.000 Zeitungen. Charlie schließt daher das schlimme Jahr mit einem Gewinn von nahezu 20 Millionen Euro ab. Aber der gewaltsame Tod von zehn Kollegen, unter ihnen s...
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