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21.02.2002

Filmen in Zeiten des Krieges: Gewalt des Alltags eingefangen?

Der israelische Filmemacher Avi Mograbi wurde auf der Berlinale für seinen Film »August – kurz vor dem Ausbruch« mit dem Fried

Interview: Ulrich Müller-Schöll
F: Wie kamen Sie auf die Idee, Menschen zu provozieren, indem Sie sie filmten? Die Idee war, all das zu porträtieren, was ich am Staat Israel hasse. Ich bin einfach auf die Straße gegangen und habe gehofft, mit der Kamera etwas einzufangen. Ich sah sehr harmlos aus. Gar nicht wie ein Fernsehteam. Die Menschen, die Sie im Film sehen, sind alle auf mich zugekommen. Ich habe nicht provoziert, und wenn, dann war das nicht absichtlich. F: Habe ich Sie richtig verst...

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