22.12.2015
»Der größte Teil griechischer Schulden ist sittenwidrig«
Athens Gläubiger verlangen für weitere Kredite Neuordnung des Entgelts im öffentlichen Dienst. Bereits jetzt hohe Lohneinbußen. Ein Gespräch mit Grigoris Kalomoiris
Interview: Heike Schrader, Athen
Bereits unter den Vorgängerregierungen haben die Angestellten im öffentlichen Dienst Einbußen erlitten. Welche waren das? Sie waren unter den ersten, die die Folgen der Gläubigermemoranden zu spüren bekamen. Ihre Löhne sind seit Mai 2010 im Schnitt um 30 Prozent gefallen. Im selben Jahr wurden das 13. und das 14. Monatsgehalt im öffentlichen Dienst und für alle Rentner abgeschafft. Seit November 2011 sind darüber hinaus die Löhne eingefroren worden. So bleiben be...
Artikel-Länge: 6683 Zeichen


